Kommunikation

Checkliste: Anforderungen an eine E-Mail-Marketing Software

Veröffentlicht am 29 Dezember 2006 | von Stefan von Lieven

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Welche Anforderungen muss eine Softwarelösung für professionelles E-Mail-Marketing erfüllen und welche Aspekte sollten bei der Auswahl berücksichtigt werden? Wir haben eine Checkliste erstell, die Ihnen helfen soll die wichtigsten Anforderungen in der Software-Evaluierung sicherzustellen.

  • Wird das Double Opt-In-Verfahren unterstützt (Anmeldung und eine anschließende Rückbestätigung)?
  • Werden ungültige und nicht erreichbare Adressen automatisch aussortiert (Bounce-Management) und ist eine einfache Verwaltung der Adressen möglich?
  • Wird die Personalisierung von E-Mails unterstützt? Gibt es eine alternative Anrede für Empfänger, deren Name nicht vorliegt und ist die Personalisierung der Betreffzeile möglich? Überlegen Sie im Vorfeld, ob Sie auch die Inhalte des Newsletters auf die Interessen der Empfänger abstimmen möchten (Individualisierung).
  • Welche Statistik-Funktionen werden angeboten? Zu den Basics gehören beispielsweise die Öffnungsrate, die Klickrate, die Entwicklung der Abonnentenanzahl und Conversion-Tracking (Bestellungen, die über den Newsletter generiert werden).
  • Lässt sich die Öffnungs- und Klickrate auch für spezifisch Provider ausgeben? Auf diesem Weg können Sie überprüfen, ob es bei einem Provider Zustellungsprobleme gab.
  • Unterstützt die Software den Versand von Text-, HTML- und Multipart-Mails?
  • Für den Fall, dass Daten aus Ihrer CRM-Datenbank mit dem E-Mail-Marketing-System abgeglichen werden sollen, überprüfen Sie, ob die Software eine entsprechende Schnittstelle (API) bietet.
  • Unterstützt die Software den Versand von Sampling-Mails (Testversand an einen Teil der Empfängergruppe)? Auf diesem Weg können Sie den Erfolg des Mailings im Vorfeld optimieren.
  • Sollen auch E-Mails mit Anhängen verschickt werden (z.B. PDFDateien)? Überprüfen Sie, ob dies technisch möglich ist. Gibt es eine Blacklist, mit der Empfänger für künftige Mailing-Aktionen gesperrt werden?
  • Achten Sie bei der Wahl einer SaaS-Plattform unbedingt darauf, dass Ihr Dienstleister ausschließlich seriöses E-Mail-Marketing (Permission Based) betreibt und seine Kunden zur Einhaltung einer Anti Spam Policy verpflichtet – andernfalls besteht die Gefahr, dass die IP-Adresse des Dienstleisters bei Providern geblockt wird und Ihr Newsletter im Spam-Filter landet.
  • Whitelisting: Wenn Sie sich für eine SaaS-Lösung entscheiden, sollten Sie sicherstellen, dass sich das Unternehmen aktiv um das Whitelisting bei den wichtigsten Providern kümmert.
  • Ist die Software oder der Dienstleister in der Lage, das von Ihnen geforderte Versandaufkommen zuverlässig zu bearbeiten? Denken Sie dabei auch an den künftigen Ausbau Ihrer E-Mail- Marketing-Maßnahmen.

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