Kommunikation

Studie: Die meistgenutzten E-Mail Dienste in Deutschland

Veröffentlicht am 27 April 2016 | von Sebastian Pieper

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Die Convios Consulting GmbH hat im Auftrag der beiden E-Mail Anbieter GMX und WEB.DE eine Studie über das E-Mail Nutzerverhalten in Deutschland erstellt. Für die Studie wurden 1006 Personen ab 14 Jahren befragt. Da das E-Mail Volumen in Deutschland 2016 um 7 Prozent ansteigen wird und somit 584 Milliarden Emails erreicht, haben wir dazu die meistgenutzten E-Mail Dienste in einer Infografik dargestellt.

Infografik: Meistgenutzte E-Mail Dienste in Deutschland

Infografik: Meistgenutzte E-Mail Dienste in Deutschland

GMX und WEB.DE sind die meistgenutzten E-Mail Dienste

GMX und WEB.DE bleiben weiterhin die beiden größten Anbieter mit 26,2 Prozent und 25,8 Prozent Marktanteil. Darauf folgen T-Online (11,8 Prozent) und Outlook (9,4 Prozent). Obwohl gerade junge Leute immer mehr E-Mail Apps auf mobilen Endgeräten nutzen und jeder Android Nutzer zwangsweise einen Account bei Gmail hat, kann sich der Anbieter nicht so ganz durchsetzen. Er liegt bei 6,2 Prozent. Eine Besonderheit, durch die sich Gmail allerdings von den anderen Diensten abhebt ist die dazugehörige App Inbox, durch die E-Mails automatisch bestimmten Kategorien zugeordnet werden. Der Nutzer selbst kann auch manuell spezielle Einstellungen tätigen, um die Zuordnung anzupassen. Hieraus ergeben sich ganz neue Anforderungen, Werbe-Mails anzupassen, um nicht in einem Ordner zu landen, der nicht gelesen wird. (Mehr dazu gibt es im Blogbeitrag Was die neue Gmail Inbox für das E-Mail Marketing bedeutet ). GMX, WEB.DE und T-Online sowie 1&1 sind dafür aber Partner von Trusted Dialog. Die Brancheninitiative sichert bei den E-Mail-Providerpartnern einen vertrauensvollen und sicheren digitalen Dialog in rund 40 Millionen E-Mail Postfächern, indem die Mail vor dem Öffnen auf Echtheit geprüft wird. Die letzten vier Dienste sind AOL mit 3,8 Prozent, 1&1 mit 3,2 Prozent sowie Freenet mit 3,1 Prozent und Arcor mit 2,6 Prozent. Bekannte Mail-Services wie Apple oder Yahoo tauchen hingegen gar nicht unter den Top Ten der deutschen Dienste auf.


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