Kommunikation

Push-Notifications im Marketing – Freund oder Feind?

Veröffentlicht am 26 März 2018 | von Maximilian Hermann

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Viele Apps bieten heute die Möglichkeit, Push-Benachrichtigungen an ihre Nutzer zu versenden. Dafür gibt es die verschiedensten Anlässe. Das Erhalten einer Nachricht bei einer Messenger-App, wichtige Eilmeldungen von News-Apps, App-internes Verhalten oder der aktuelle Standort eines Nutzers. Doch auch hier gilt es, die richtige Menge an versendeten Nachrichten zu finden. Wie signalisiert man dem Nutzer ständige Präsenz, ohne dabei zu aufdringlich zu wirken und ihn im schlimmsten Fall sogar zu nerven, sodass er die Push-Benachrichtigungen deaktiviert oder die App deinstalliert? Um diese Frage zu beantworten und die generelle Einstellung der Nutzer zu Push-Benachrichtigungen zu beleuchten, hat Localytics im letzten Jahr eine Umfrage unter 1.000 Smartphone-Nutzern in den USA durchgeführt und die Ergebnisse mit einer vorherigen Studie aus dem Jahr 2015 verglichen, um die Entwicklungen auf diesem Markt zu untersuchen.

Marketer haben sich verbessert

Grundsätzliches zuerst: Eine wichtige Erkenntnis der Studie ist, dass sich die Qualität der Push-Benachrichtigungen im Vergleich zu vor ein paar Jahren verbessert hat. Dieser Meinung sind mit 52 Prozent mehr als die Hälfte aller Befragten. Ein anderes Bild ergibt sich jedoch, wenn man die Nützlichkeit der Notifications betrachtet. Hierbei gibt lediglich jeder fünfte Nutzer an, die Benachrichtigungen als hilfreich zu empfinden.

Die richtige Anzahl an Nachrichten ist entscheidend

Nur 10 Prozent der Nutzer geben an, bei durchschnittlich einer Benachrichtigung pro Woche Push-Notifications zu deaktivieren. Hingegen würden 37 Prozent die Notifications bei 2-5 Benachrichtigungen pro Woche deaktivieren, 33 Prozent würden diesen Schritt bei 6-10 Benachrichtigungen gehen.

Darüber hinaus zeigt die Studie an, dass 22 Prozent der Nutzer bei 2-5 Benachrichtigungen pro Woche gänzlich von der Nutzung einer App abzusehen. 31 Prozent täten dies bei 6-10 Notifications.

Nicht alle Wege der Optimierung der User Experience sind erwünscht

Ferner fand die Studie heraus, dass die Nutzer dabei am ehesten Benachrichtigungen wertzuschätzen wissen, welche auf von ihnen angegebenen Präferenzen in der App und auf Ortsangaben basieren. Negativ werden hingegen Notifications empfunden, welche auf App-internem Nutzerverhalten basieren.

Fazit

Wenn Sie mit damit beginnen, Push-Nachrichten zu versenden, können Sie gut mit einer geringen wöchentlichen Anzahl an Benachrichtigungen beginnen. Bei durchschnittlich einer Nachricht pro Woche liegt das Risiko, den Kunden abzuschrecken bei lediglich 10 Prozent. Außerdem sollten Sie dem Nutzer die Möglichkeit geben, seine eigenen Präferenzen in einem Self-Service Center einstellen zu können, um das App-Erlebnis auf seine eigenen Bedürfnisse zuzuschneiden. Des Weiteren sollten Sie ortsbezogene Push-Notifications versenden, da diese laut der Studie von den Nutzern als besonders nützlich angesehen werden.

Quelle: Localytics, Marketingprofs,

infografik: push notifications

Infografik: Studienergebnisse zu Push-Notifications

Download: Case Study: Weser Ems Halle – Location Based Marketing bei der Weser Ems Halle

Die Case Study zeigt, wie die Weser Ems Halle die Verweildauer von Eventbesuchern durch kontextorientiertes Location Based Marketing über mehr als 10 Minuten steigern konnte.
Zum Download klicken Sie bitte auf das Cover und füllen das Formular aus.

Thumb Case Study: Weser Ems Halle

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Push-Notifications im Marketing – Freund oder Feind?
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Push-Notifications im Marketing – Freund oder Feind?
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Viele Apps bieten heute die Möglichkeit, Push-Benachrichtigungen an ihre Nutzer zu versenden. Dafür gibt es die verschiedensten Anlässe. Das Erhalten einer Nachricht bei einer Messenger-App, wichtige Eilmeldungen von News-Apps, App-internes Verhalten oder der aktuelle Standort eines Nutzers. Doch auch hier gilt es, die richtige Menge an versendeten Nachrichten zu finden. Wie signalisiert man dem Nutzer ständige Präsenz, ohne dabei zu aufdringlich zu wirken und ihn im schlimmsten Fall sogar zu nerven, sodass er die Push-Benachrichtigungen deaktiviert oder die App deinstalliert?
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artegic AG


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Die artegic AG unterstützt Unternehmen beim Aufbau von kundenzentriertem, digitalen, Best-In-Class Dialogmarketing. artegic hat über 10 Jahre Erfahrung im Bereich Marketing Engineering. Das Leistungsportfolio umfasst Beratung, IT-Integration und Technologie für Realtime Marketing Automation und Online CRM. artegic ist der führende deutsche Spezialanbieter von Standardsoftware für Realtime Marketing Automation mit E-Mail und Mobile sowie Betreiber einer der größten Software-as-a-Service Plattformen für digitales Marketing in Europa. Mit 65 Mitarbeitern an den deutschen Standorten Bonn und München sowie internationalen Repräsentanzen steht artegic für nachhaltig erfolgreiches Dialogmarketing mit signifikant besseren Ergebnissen und weniger operativem Aufwand. Kern der Lösungen von artegic ist die vielfach prämierte ELAINE Online Dialog CRM Suite für beeindruckendes digitales Cross-Channel Dialogmarketing in Echtzeit. 2015 wurde die Lösung von der Fachpresse zur besten europäischen Marketing Suite für kundenzentriertes Marketing gekürt. Über artegic Technologie stehen rund 82 Prozent der Deutschen Internetnutzer mit Unternehmen in Kontakt. Jeder dritte DAX Konzern sowie internationale Key-Player wie BMW, PAYBACK, RTL, BURDA, REWE, Web.de, und maxdome zählen zu den Kunden von artegic. Weltweit werden jeden Monat über artegic Technologie rund 2,7 Mrd. E-Mails, SMS und Social Media Messages in 141 Länder versandt. artegic ist vom TÜV Rheinland unternehmensweit nach dem internationalen Standard für IT- und Datensicherheit ISO/IEC 27001 zertifiziert. Das 2005 gegründete Fraunhofer Spin-Off wurde vielfach ausgezeichnet für Innovation und die richtungweisende Umsetzung datenschutzrechtlicher Anforderungen u.a. mit dem eco Internet Award, dem Cased Security Award und dem International Business Award (Stevie).

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