Anforderungen an modernes Dialogmarketing – artegic beteiligt sich an BVDW Whitepaper

Erfolg­rei­ches Dia­log­mar­ke­ting rich­tet sich nach den indi­vi­du­el­len Inter­es­sen und Bedürf­nis­sen der ein­zel­nen Nut­zer. Die Pro­fi­lie­rung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten ist daher eine ele­men­ta­re Vor­aus­set­zung, um effek­tiv in den digi­ta­len Dia­log­ka­nä­len kom­mu­ni­zie­ren zu kön­nen. Wel­che tech­ni­schen und daten­schutz­recht­li­chen Aspek­te dabei zu beach­ten sind, zeigt der Bun­des­ver­band Digi­ta­le Wirt­schaft (BVDW) in einem von artegic mit­ver­fass­ten White­pa­per.

Das White­pa­per befasst sich unter ande­rem mit der Aus­wer­tung des Nut­zungs­ver­hal­tens im Online Dia­log­mar­ke­ting, ver­schie­de­nen Wegen zur Gene­rie­rung von Opt-Ins, den tech­ni­schen Anfor­de­run­gen an die Tren­nung von Nut­zern nach Daten­nut­zungs­er­klä­run­gen und dem The­ma Pri­va­cy Manage­ment.

Technische Anforderung der Trennung von Nutzern nach Datennutzungserklärungen

Sowohl zum Zwe­cke der per­so­nen­be­zo­ge­nen Pro­fil­bil­dung als auch zum Zwe­cke des News­let­ter­ver­san­des wer­den aus­drück­li­che Zustim­mun­gen zu einer Daten­nut­zung vor­aus­ge­setzt. Bei­de Daten­nut­zungs­er­klä­run­gen müs­sen nach den Daten­schutz­be­stim­mun­gen nach­weis­bar ein­ge­holt wer­den und haben sepa­rat von­ein­an­der zu erfol­gen. In der Pra­xis kann dies mit zwei Check­bo­xen gesche­hen. In der Mar­ke­ting-Pra­xis erge­ben sich aus den Anfor­de­run­gen an die Nut­zer-Pro­fi­lie­rung jedoch eini­ge tech­ni­sche Stol­per­stei­ne. Ver­ar­bei­ten­de Online-Dia­log­mar­ke­ting­sys­te­me (z. B. E-Mail-Mar­ke­ting-Soft­ware) müs­sen tech­nisch gewähr­leis­ten, dass die Daten­ver­ar­bei­tung eine expli­zi­te Unter­schei­dung von Per­so­nen vor­neh­men kann, die per­so­nen­be­zo­ge­ner Pro­fi­lie­rung zuge­stimmt haben und sol­chen, die dem nicht zuge­stimmt haben. Reak­ti­ons­da­ten von Per­so­nen, die einer sol­chen Pro­fi­lie­rung nicht zuge­stimmt haben, dür­fen nicht erfasst wer­den. Dies ist jedoch in den meis­ten Soft­ware­lö­sun­gen tech­nisch nicht rechts­si­cher umge­setzt. In sol­chen Appli­ka­tio­nen kann die Erfas­sung und Ver­ar­bei­tung nicht jeweils nach kon­kre­ter Zustim­mung getrennt ver­wal­tet, son­dern nur für alle Emp­fän­ger ein oder aus­ge­schal­tet wer­den. Möch­te man weder auf Pro­fi­lie­rung noch auf Rechts­si­cher­heit ver­zich­ten, wer­den Lösun­gen benö­tigt, die eine dif­fe­ren­zier­te Ver­wal­tung unter­schied­li­cher Daten­nut­zungs­le­vel ermög­li­chen.

Whitepaper und Checkliste zum Download

Das BVDW White­pa­per gibt es ab sofort zum kos­ten­lo­sen Down­load unter http://www.bvdw.org/medien/bvdw-whitepaper-fokusgruppe-e-mail-im-bvdw-definiert-anforderungen-an-modernes-dialogmarketing?media=7529

Mit dem The­ma Rechts­si­cher­heit und Daten­schutz im Big Data Umfeld befasst sich auch die Check­lis­te „23 Fra­gen und Ant­wor­ten zu Big Data und Recht“ von artegic und Bird&Bird. Die Check­lis­te ist zum kos­ten­lo­sen Down­load ver­füg­bar unter https://www.artegic.com/de/big-data-und-recht