Übergangsfrist zur Datenschutznovelle 2009 abgelaufen

Die Über­gangs­frist zur Daten­schutz­no­vel­le ist am 31. August 2012 abge­lau­fen. Seit­dem dür­fen Unter­neh­men kei­ne Adress­be­stän­de mehr ver­wen­den, die nicht den Vor­aus­set­zun­gen der Daten­schutz­no­vel­le ent­spre­chen. Der Ablauf der Über­gangs­frist sorgt für gro­ße Unsi­cher­heit gera­de unter E-Mail Ver­sen­dern. Die kos­ten­freie “Check­lis­te: 23 Fra­gen zu E-Mail Mar­ke­ting und Recht” schafft Klar­heit.

Laut der Stu­die “Daten­schutz im Dia­log­mar­ke­ting” von artegic sehen 51,4 Pro­zent der deut­schen Unter­neh­men eine Ver­un­si­che­rung beim The­ma Daten­schutz in Unter­neh­men. 54,6 Pro­zent fin­den die aktu­el­le Rechts­la­ge wenig trans­pa­rent. Die­se Unsi­cher­heit zeigt sich auch in den Reak­tio­nen auf den Ablauf der Über­gangs­frist zur Daten­schutz­no­vel­le 2009. Gera­de E-Mail Ver­sen­der fra­gen sich, inwie­fern sie die Daten­schutz­no­vel­le 2009 betrifft. Die “Check­lis­te: 23 Fra­gen zu E-Mail Mar­ke­ting und Recht” hilft, die Unsi­cher­heit bei Rechts­fra­gen im E-Mail Mar­ke­ting zu besei­ti­gen. Die Stu­die “Daten­schutz im Dia­log­mar­ke­ting” wird am 09. Sep­tem­ber ver­öf­fent­licht und kann hier vor­be­stellt wer­den: http://www.artegic.com/de/datenschutz

Ent­ge­gen einer ver­brei­te­ten Ansicht ändert sich durch die Daten­schutz­no­vel­le 2009 für E-Mail Ver­sen­der im Prin­zip nichts. Zwar läuft mit Wir­kung zum 31. August 2012 eine Über­gangs­vor­schrift im Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz aus, nach der alte (vor dem 1. Sep­tem­ber 2009 erwor­be­ne) Kun­den­da­ten­be­stän­de vor­über­ge­hend wei­ter­hin ohne die ab dem 1. Sep­tem­ber 2009 gel­ten­den Ein­schrän­kun­gen, auch ohne Ein­wil­li­gung zum Ver­sand von Wer­bung genutzt wer­den konn­ten. Jedoch war dies im Wesent­li­chen nur für die klas­si­sche pos­ta­li­sche Wer­bung rele­vant. Für E-Mail Wer­bung gal­ten auch schon vor dem 1. Sep­tem­ber 2009 und unab­hän­gig von der jetzt aus­lau­fen­den Über­gangs­frist die stren­ge­ren Ein­wil­li­gungs­an­for­de­run­gen des UWG (Gesetz gegen den unlau­te­ren Wett­be­werb).

Opt-in gewinnt an Bedeutung für den Kundendialog

Durch den Pas­sus §47 (2) BDSG erhielt das Opt-in-Prin­zip eine höhe­re Bedeu­tung. Laut BDSG ist der Ver­sand von Mar­ke­ting E-Mails und News­let­tern nur zuläs­sig, wenn dem Absen­der vom Emp­fän­ger eine expli­zi­te Ein­wil­li­gung vor­liegt. Für eine rechts­kon­for­me Ein­wil­li­gung muss ein Emp­fän­ger expli­zit dem Emp­fang von werb­li­chen E-Mails zuge­stimmt haben. Eine Ein­wil­li­gung kann nicht Teil vor­for­mu­lier­ter Ver­trags­be­din­gun­gen sein oder aus einem ande­ren Zusam­men­hang her­aus abge­lei­tet wer­den. Eine Ein­wil­li­gung in die E-Mail Mar­ke­ting-Nut­zung soll­te daher am bes­ten immer sepa­rat und aktiv erfol­gen, d.h. das erfor­der­li­che Häk­chen (Opt-In) darf nicht schon auto­ma­ti­sch gesetzt wer­den, so dass der Emp­fän­ger es ent­fer­nen müss­te.

Kostenfreier Download der Checkliste: 23 Fragen zu E-Mail Marketing und Recht

Nach dem gro­ßen Erfolg der letz­ten Check­lis­te und über 12.000 Down­loads neh­men die artegic AG und die renom­mier­te Kanz­lei Bird&Bird die nun akti­ve Daten­schutz­no­vel­le 2009 zum Anlass und ver­öf­fent­li­chen die 2. Auf­la­ge der “Check­lis­te: 23 Fra­gen zu E-Mail Mar­ke­ting und Recht”. Dr. Fabi­an Nie­mann (Bird & Bird) beant­wor­tet Fra­gen rund um die Daten­schutz­no­vel­le 2009 und zu allen wich­ti­gen Rechts­the­men im E-Mail Mar­ke­ting.

Check­lis­te kos­ten­frei her­un­ter­la­den: http://www.artegic.com/de/email-und-recht

Ein kos­ten­frei­es Druck­ex­em­plar der “Check­lis­te: 23 Fra­gen zu E-Mail Mar­ke­ting und Recht” sowie der Stu­die “Daten­schutz im Dia­log­mar­ke­ting” erhal­ten Sie auf der dmex­co 2012 an Stand A019 in Hal­le 7.